Musik kennt keine Grenzen - Nachtmusik mit schrägen Vögeln

Anlässlich seines 100-Jahr-Jubiläums gab das WohnWerk Basel am 2. Februar ein Benefizkonzert im Musical Theater. Zusammen mit den Künstlern Igudesman&Joo und dem Sinfonieorchester Basel versetzte die Wohnwerk-Band „Schreege Vögel“ das Publikum in helle Begeisterung.

Pfeifen, johlen, klatschen, abtanzen, ein Meer von wogenden Armen und selbstbemalten Plakaten, die in die Höhe gehoben wurden – die Stimmung im Musical Theater am Donnerstagabend, 2. Februar war aussergewöhnlich. Mit ihrer beliebten Show „BIG Nightmare Music“ zogen die international bekannten Künstler Igudesman&Joo zusammen mit dem Sinfonieorchester Basel das Publikum in ihren Bann. Der ins Programm integrierte Auftritt der Band des WohnWerks Basel sorgte für tosenden Applaus.

Die „Schreegen Vögel“, so der Name der WohnWerk-Band, sind Musiker mit und ohne Beeinträchtigung. Und im Publikum der gut besuchten Vorstellung sassen ebenfalls viele Menschen mit Beeinträchtigung. Der ganze Saal fing an zu beben, als alle aufstanden, im Takt der Musik wippten und stampften. Es war, als ob die Zuhörer mit dem Lied „Hemmige“, das die schreegen Vögel selbstbewusst und mitreissend vortrugen, ihre eigenen Hemmungen abstreiften. Beim nächsten Lied „I can see clearly now“ zündeten manche Leute im Publikum sogar Lichter an. Und bei „Tequila“ tanzte das ganze Sinfonieorchester mit – Bühne und Saal wurden zu einem einzigen grossen Fest.

Die Stiftungsratspräsidentin Barbara Thiévent hatte es in ihrem Grusswort bereits auf den Punkt gebracht: „Die schrägen Vögel stehen für eine Gesellschaft ohne Schranken, ohne Ausgrenzung ein – für eine Gesellschaft mit allen und für alle.“

Gemäss seinem Motto „Mir fäädle ii“ setzt sich das WohnWerk für die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung ein. So kommt der Erlös des Benefizabends weiteren musikalischen Projekten zugute, die das Sinfonieorchester mit und für Menschen mit Beeinträchtigung durchführen wird.

Auch Telebasel war am Anlass. Hier finden Sie einen Link zum Beitrag auf Telebasel am 6. Februar 2017.