Vom Zauber des Anfangs und verborgenen Schätzen…

EDITORIAL

Zum ersten Mal darf ich Sie an dieser Stelle herzlich in meiner neuen Funktion als Geschäftsleiter begrüssen. Seit dem 1. Juli 2011 habe ich meine Tätigkeit aufgenommen. Während der letzten vier Jahre war ich im WohnWerk für den Bereich Wohnen verantwortlich. Mit grosser Freude habe ich den Auftrag und das Vertrauen des Stiftungsrats WohnWerk angenommen. Ich habe einen schönen Arbeitsort und ein gutes Arbeitsumfeld gefunden und hoffe, die an mich gestellten Erwartungen im Interesse der KlientInnen erfüllen zu können. 
Vertrauen, das mir in grossem Masse auch vom Personal und den KlientInnen im WohnWerk entgegengebracht wird, ist gerade zu Beginn meiner Tätigkeit von unschätzbarem Wert. 
Dieser „Vertrauensvorschuss“ scheint mir typisch fürs WohnWerk. Er ist für mich ein Schatz, den es zu bewahren gilt und ermutigt mich auf weitere verborgene Schätze neugierig zu sein. In diesem Sinne sehe ich es als Herausforderung, mich für ein Von-Einander-Lernen einzusetzen, damit sich das WohnWerk weiterentwickeln kann und die KlientInnen einen Nutzen davon haben. Dass sich dieser Einsatz für alle beteiligten Gruppen lohnen soll, die einen Anspruch ans WohnWerk haben, ist für uns ein grosses Anliegen. So erleben wir zum Beispiel mit Freude die vermehrten Besuche externer Gäste im Bistro, die neue Begegnungen ermöglichen. Offensichtlich Begegnungen die als gemeinsamen Wert geschätzt werden!
Seit dem Einzug in die neuen WohnWerk-Gebäude verändert sich auch das Innenleben der Institution. Die offene Bauweise der Gebäude entspricht unserer Absicht, die Alltagsbewältigung der KlientInnen nachvollziehbar zu gestalten – offen eben und transparent. 

Mit besten Grüssen aus dem WohnWerk

Uwe Armbruster, Geschäftsleiter

WohnWerk Weihnachtsmarkt, 25. November 2011

Weihnachten naht – wir laden Sie herzlich zu unserem traditionellen Weihnachtsmarkt auf dem WohnWerk Areal ein. Es erwartet Sie ein kleiner aber feiner Markt mit liebevoll, von Hand gefertigten Produkte, wie zum Beispiel die gewobenen Küchentücher, oder die „schreegen Vögel“ in gross und klein, für drinnen oder draussen. Die ideale Geschenkidee für ihre Liebsten! Ausserdem finden Sie eine grosse Auswahl an günstiger Weihnachtsdeko bei uns. Im Bistro servieren wir Ihnen unsere beliebte Gerstensuppe, auf dem Areal draussen gibt es Glühwein und Crêpe. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf Sie.

Freitag, 25. November 2011 von 10 – 17 Uhr, WohnWerk, Missionsstrasse 47, Basel
Flyer Weihnachtsmarkt PDF (669kb)

Auftritt Musikband „die schreege Vögel“, 4. Dezember 2011

Der Chor der Zunft zu Weinleuten Basel hat uns eingeladen, an ihrem traditionellen Adventskonzert mitzumachen. Natürlich haben wir begeistert zugesagt und freuen uns auf den Auftritt! Das Konzert setzt sich aus verschiedenen musikalischen Darbietungen zusammen. Ein buntes, weihnachtliches und sicher unterhaltsames Adventskonzert. Sie sind herzlich eingeladen, auch zum anschliessenden Apéro:

Sonntag, 4. Dezember 2011 von 17.00 – 18.30 Uhr, Predigerkirche, Totentanz 19, Basel
Flyer als PDF (120kb)

Neue WohnWerk Homepage und Newsletter

Der Newsletter WohnWerk Aktuell wir neu per E-Mail versendet. Nach wie vor informieren wir Sie darin über kommende Anlässe und aktuelles Geschehen. Zeitgleich mit dem Newsletter wurde auch unsere Homepage überarbeitet. Die bisherige Homepage war auf die Spendenaktion für den Neubau ausgerichtet. Sie war veraltet und entsprach nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen des WohnWerks. Mit der neuen, barrierefreien, Homepage werden sich hoffentlich alle unsere Dialoggruppen angesprochen fühlen und sich schnell und einfach zurecht finden.

Bilderausstellung „was mich bewegt“

Ende September haben sieben WohnWerk Künstler ihre Bilder zum Thema „was mich bewegt“ im Universitätsspital Basel ausgestellt. Das Thema wurde in unterschiedlichen Stilrichtungen umgesetzt. Von abstrakt bis realistisch. Entstanden sind sehr spannende, eigenwillige Werke.
Die Ausstellung wurde von den Künstlern und Regierungsrat Dr. Carlo Conti feierlich eröffnet und das eine oder andere Bild fand bereits an der Vernissage einen glücklichen, neuen Besitzer. Die Ausstellung initiiert und unterstützt hat der WohnWerk Unterstützungsverein. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle! 

Medaillen an den Special Olympics - «Fussball ist ein Teamspiel»

An den Special Olympics 2011 in Athen hat die Frauenfussballmannschaft eine Bronzemedaille und die Männermannschafft eine Silbermedaille gewonnen. Die Freude war dementsprechend riesig. Ein Gespräch mit den Siegern: 
„Die Überraschung war gross, als das Frauenteam auf das Siegerpodest gebeten wurde und die Bronze-Medaille erhielt. Ich konnte nicht mehr, war fix und fertig. Ich hätte nicht gedacht, dass wir das schaffen – ein riesiger Erfolg“, sagt Esther Scheurer rückblickend auf den emotionalen Moment.
Jean Pierre Maurer meint: „ich bin nicht wegen der Medaille gefahren. Mir war es vor allem wichtig, Land und Leute kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen. Das stand im Vordergrund. Und wenn dann noch eine Medaille dazukommt, nimmt man die dankend an“.
Michael Heusler und Nadja Züger fanden vor allem das Team sehr gut. Michael ist ausserdem sehr stolz auf seine zwei Tore. 
„Das schönste von allem war die Eröffnungsfeier“ meint Andrea Rellstab. Der riesige Aufwand - die Organisation, die Schauspieler, Tänzer, Choreografie haben sie beeindruckt. 
Dem stimmen alle zu und sind sich nach wie vor einig: Fussball ist ein Teamspiel!

Ein Ferienbericht von Franziska Etter: Mallorca-Ferien, 4.-11. Mai 2011

Das erste Mal in meinem Leben bin ich mit dem Flugzeug in die Ferien. Ich fliege gerne Flugzeug. Es hat mir gefallen, dass wir nach Mallorca geflogen sind. Das Essen im Flugzeug fand ich toll und  „ich ha e Bändel vom Flugi kauft“. Ich habe Wolken gesehen und blauen Himmel. 
An den Ferien hat mir das Schwimmen im Meer sehr gefallen, es ist schöner als im Schwimmbad. Es hatte Sand und Steine am Boden.
„D' Sunne het gschune, das het mer gfalle“. Wir mussten uns mit Sonnencreme eincremen.
Ich konnte mit meinem Freund zusammen in einem Zimmer sein. Wir haben zusammen TV geschaut. „Är isch e liebe, ich ha ihn gärn“.
Das Zimmer hatte eine Terrasse, da habe ich herausgeschaut. Es gab ein Badezimmer im Zimmer, dort konnte man duschen. „E Schlüssel ha ich au no gha um s Zimmer ab z schliesse“.
Wir sind Rosskutsche gefahren, ich bin dabei eingeschlafen. Es hat mir gefallen, dass ein Foto von mir in der Kutsche gemacht wurde. Es hat mir gefallen auszuschlafen und zu Brunchen.
Ich habe ein Badetuch und eine Kochschürze gekauft und die Glacés haben mir auch gefallen. Meiner Mutter habe ich eine Karte geschrieben. Sie hat Freude gehabt, dass die Karte angekommen ist.
Ich würde gerne wieder mit dem Flugzeug nach Mallorca gehen, weil ich es schön gefunden habe.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Stiftung «denk an mich» die diese Ferien mitfinanziert hat.

Ausbildungskonzept

AUSBILDUNG wird gross geschrieben im WohnWerk. Damit dies kein flotter Spruch bleibt, wurde das Ausbildungskonzept neu überarbeitet. Eine Arbeitsgruppe von Ausbildnern in der Praxis trifft sich in regelmässigen Abständen um über Ausbildungsbedingungen, neue Entwicklungen und Anforderungen  im WohnWerk zu diskutieren und in die Praxis umzusetzen. In jeder Abteilung und Wohngruppe arbeiten zurzeit Lernende und Studierende, die berufsbegleitend, d.h. Praxis und Theorie verknüpfend, eine Ausbildung absolvieren. Oft erfolgreich, wie sich an den Lehrabschlüssen  2011 im WohnWerk zeigt.
Wir gratulieren herzlich zur erfolgreich bestandenen Prüfung:

Melinda Franz, Administration: Büro Assistentin EBA 
Carmen Klieber, Wohnhaus Missionstrasse: Bachelor of Arts in Sozialer Arbeit
Fabienne Lamprecht, Werkstatt, Abteilung B: Bachelor of Arts in Sozialer Arbeit